über mich

Wer bin ich gewesen,

wenn nicht viele?

Ich glaube nicht an das Konzept von erwachsen sein,

von fertig sein,

immer neu und immer anders ist das Leben

und mit jedem Jahr, das ich lebe,

erfahre ich mich selbst,

mit jeder Erfahrung wachse ich

und so bin ich nie fertig

und immer auf dem Weg

näher zu mir selbst.

 

 

Man hört nicht auf, zu tanzen, weil man alt wird,

man wird alt, weil man aufhört, zu tanzen.

Vita:

 

 

geboren 1978 in München,

als Sohn einer Biologielaborantin und eines Arztes,

aufgewachsen in Bayern am Alpenrand,

habe ich mit meinen Eltern viel Zeit draußen in den Bergen verbracht.

Mein Fachabitur für Sozialwesen habe ich noch in München gemacht

um danach direkt nach Berlin zu ziehen.

Nach einem Winter im Zentrum der Stadt war klar,

daß ich weder alleine, noch zwischen Steinwänden wohnen möchte

und vor allem wollte ich am Feuer sein.

So bin ich im Bauwagen am Stadtrand in einer Wagenburg gelandet,

in der ich ich viele prägende Jahre verbracht habe,

war Gemeinschaftsmitglied, Streitschlichter, Vorstand und vieles mehr.

Dort lebend stellte ich fest, daß ich nicht einmal einen Akkuschrauber bedienen kann,

was unerlässlich war, da ich im Wagen doch alles selbst bauen und organisieren musste,

was ich zum Leben brauchte.

also habe ich meine Ausbildung zum Tischler absolviert.

Während der Schwangerschaft meines Sohnes 2005 und durch einen Unfall wurde mir klar,

daß das Leben als Handwerker mich nicht erfüllt

und habe meine Ausbildung zum Heilpraktiker begonnen,

viel gelernt und erfahren, siehe unten,

natürlich meine Prüfung zum Heilpraktiker absolviert,

danach vier Jahre in Kreuzberg in einer Apotheke in der Abteilung für westliche Tees und Tinkturen gearbeitet

und bin schlussendlich im Oktober 2016

mit der wunderbarsten Frau, die ich mir vorstellen kann,

nach Thüringen gezogen...

Heilpraktiker:

 

mein Weg als Heilpraktiker umfasst bisher:

 

meine Ausbildung mit den Schwerpunkten Phytotherapie und klassische Homöopathie

in der selbstverwalteten Heilpraktikschule in Berlin Kreuzberg

und die staatliche Überprüfung durch das Gesundheitsamt Stralsund im November 2010

 

Ausbildung zum Lehrer für Pflanzenheilkunde

und traditionelle europäische Naturheilkunde, sowie Ausleitungsverfahren

bei Saskia Zersen

 

4 Jahre Mitarbeit in der  Abteilung für westliche Tees und Tinkturen der Zietenapotheke in Berlin

 

Fachfortbildung Gestaltherapie bei Anna Bittmann

 

Fortbildung in Prozeßorientierter Homöopathie bei Hans-Jürgen Achtzehn

 

Ausbildung in systemischer Familienaufstellung bei Saskia Zersen und Hiltrud Schmolla

 

 

Grundkenntnisse in

Craniosacraler Therapie, Shiatsu, Feldenkrais, Fußreflexzonenmassage, prozeßorientierter Psychologie

 

 

viel viel Körperarbeit, Tanz und Ausbildung im Privaten,

 Contact Improvisation, Yoga, Feldenkrais, Grinbergmethode

 

 

Seit dem Alter von 17 Jahren in selbstverwalteten Projekten und in Gemeinschaften tätig

 

mit 20 Jahren ans Feuer gezogen und im Bauwagen lebend, inzwischen ist es ein Gartenbungalow

 

mit 21 Jahren begonnen, mich mit Schwitzhütten in keltischer, bzw nordischer Tradition zu befassen

Religion:

 

Ich habe, in einem atheistischen, wissenschaftlich orientierten Haushalt aufwachsend,

schon als Kind für mich gefühlt und festgestellt,

daß es mehr auf der Welt gibt und geben muß, als mir meine eben nicht religiösen Eltern vermitteln können.

Ich danke meiner Mutter für einen wegweisenden Satz:

"Wenn Du eine Religion brauchst, dann such' Dir eine."

Das habe ich getan,

habe mit Zeugen Jehovas, mit Krishnaanhänger und jedem, der bereit dazu war, diskutiert

und mich durch die gesamte Esoterikabteilung eines Buchladens gelesen,

immer auf der Suche nach der Ur-Religion,

nach dem Kern, der alle Religionen verbindet.

Sie alle predigen die Liebe und das Mitgefühl,

so viel habe ich verstanden.

Doch wirklich fündig bin ich geworden, als ich das Glück hatte,

mit jemandem zusammen zu wohnen,

der die alten keltischen Jahresfeste direkt vor meiner Türe mit Schwitzhütten zelebriert hat.

Zu sehen, daß diese Feste ganz klar wichtige Punkte im Jahreskreislauf darstellen

und diese wiederum verbunden sind mit parallel laufenden inneren Prozessen,

hat mich überzeugt, wo ich hin gehöre.

 

Ich gehöre zu dieser Eiche,

auf dieses Land,

unter diesen Himmel,

an dieses Feuer.

 

Leider ist das nie aufgeschriebene Wissen unserer Vorfahren,

der Kelten, der Germanen und denen vorher, bis in die Steinzeit,

nur in kleinen Bruchstücken erhalten geblieben

und so danke ich der Globalisierung,

die es möglich macht,

daß wir uns bei anderen Naturvölkern abkucken können,

wie sie ihre Spiritualität leben und ihre Religion ausüben,

das mit den vorhandenen Resten verbinden

und jetzt und hier und heute beginnen dürfen,

etwas Neues Altes zu finden,

das uns verbindet mit dem Land und der Natur, in der wir leben.

Denn nur unsere Bäume können uns die alten Lider lehren...

 

Ganz besonders danke ich an dieser Stelle

Wolf-Dieter Storl

und Fred Hageneder

sowohl für Ihre wissenschaftliche Forschung,

wie auch für Ihre Kunst, Geschichten zu erzählen

und empfehle ausdrücklich ihre Bücher...